Mittwoch, 20. Februar 2008

Es flieeeeegt…

Es gibt ja so Situationen in denen man von einer Welle unglaublicher Faulheit überwältigt wird.Da hat man sich eine DVD angeschaut. Der Film war nett. Das Zimmer ist warm, die Cola steht direkt neben der Hand und sie DVD steckt im DVD-player.

Und jetzt?

Ja, jetzt sollte man die DVD mal aus dem DVD-player holen, in die Hülle stecken und das Ganze in ein Regal befördern.

Nun ja. Die DVD-Hülle liegt neben der Cola. Die Fernbedienung auch. Der DVD-player mit der DVD steht drei Meter weiter weg.
Also Fernbedienung nehmen und *Ding*, brav öffnet sich der DVD-player und fährt die DVD aus. Jetzt ist sie nicht mehr drei Meter entfernt, sondern nur noch zwei Meter achtzig. Tja. Da sollte man wohl mal aufstehen. Schön blöd.
Wo man doch lieber auf dem Sofa bei der Cola liegen bliebe.

Hm.

In diesem Falle bräuchte man einen DVD-Werfer.
Der DVD-Werfer erkennt die Position der Fernsteuerung und wirft die DVD nach einer kurzen Wartezeit genau dort hin. Aus dem DVD-player.
In der Wartezeit kann man die Fernsteuerung hinlegen und die Hülle zur Hand nehmen. Dann muss man sie nur noch aufklappen und wenn die DVD geflogen kommt, fängt man sie gleich damit auf.

Kein lästiger Weg zum DVD-player mehr. Man kann einfach auf dem Sofa sitzen bleiben und sich von seinen beeindruckten Freunden bewundern lassen.

Dienstag, 12. Februar 2008

Wenn es kalt ist…

Es ist ja noch Winter und im Winter da ist es bekanntlich kalt. Zumindest da wo ich wohne.

Leute, die noch nie in richtig schlechtem Wetter draußen waren, sagen dann gerne: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“
Also zieht man sich warm an: Wollsocken, Strumpfhose, oder für den Mann die lange Thermounterhose; ja was noch, drei Pullover, einen Mantel, Schal, Handschuhe, Fußschuhe, Mütze… So.

Und jetzt hat man ein Problem:
Keusch bedeckt die Kleidung fast jedes Körperteil, zum Schutze vor widrigen Umweltgegebenheiten;
Doch eines steht frei heraus:

Die Nase!

Eisiger Wind bricht sich an ihr, Schneeregen prallt ab, die kalte Luft entzieht dem wertvollen Organ jegliche Körperwärme.
Romantische Begrüßungsumarmungen sind jetzt nicht mehr möglich, da der Gegenüber „IIIIIIIIIIIIIIIihhhhhhhhhhhh hast du eine kalte Nase!!!“ oder so ähnlich kreischen wird.

Natürlich kann man sich jetzt den Schal soweit ins Gesicht ziehen, dass man nichts mehr sieht. Allerdings ist ein Schal eher für die Halsregion konstruiert und wird in der Regel von der Nase rutschen.
Oder man gerät aus Versehen in eine Demonstration, wo man gleich verhaftet wird. Vermummen verboten.

Deshalb braucht der Gentleman von heute unbedingt einen extra Nasenwärmer. Man klemmt ihn auf der Nase fest und er wärmt diese im Gegenzug. Das Klemmsystem müsste natürlich so ausgereift sein, dass der Träger immer noch Luft bekommt.

Aber wozu hat man schließlich Ingenieure.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Antitrittsicherung

Manche Leute halten sich ja Haustiere.
Schildkröten, um ein frei gewähltes Beispiel herauszugreifen.

Als Tierfreund möchte man seine Schildkröte natürlich nicht die ganze Zeit in einem kleinen Käfig herumkriechen lassen. Also tut man dem Tier etwas Gutes und entlässt es auf Freigang in der Wohnung.

Das blöde ist jetzt natürlich:
Im Gegensatz zu einer Katze oder einem Hund ist die Schildkröte nicht übermäßig schnell. Zudem klein, flach und unauffällig.

Während das Durchschnittsmeerschweinchen bei bedrohlich nahenden Menschenfüßen sofort unter einen Schrank entflitzt und die normale Hausmaus einen Sprung zur Seite tut, ist die Schildkröte eventuell nicht ganz so schnell.
Ehe man sich es versieht, testet man dann die Panzerstabilität seines Haustiers.

Für alle Nichttester wäre eine Antitrittsicherung angebracht.
Man montiert der Schildkröte ein kleines Kästchen auf den Panzer. Dieses scannt die Umgebung in einem variabel eingebbaren Umkreis, z.B. einem Meter und registriert alle „Gegenstände“ die auf es zukommen.
Also vielleicht ein Menschenbein und ein Tischbein, auf das die Schildkröte zuläuft.
Die Antitrittsicherung erkennt nun, dass das Menschenbein lebendig ist, z.B. weil es Wärme abstrahlt und das Tischbein tot und ungefährlich.

Sobald nun ein „gefährliches“ Menschenbein in den definierten Schildkrötenschutzradius eindringt, gibt das Gerät einen lauten Piepston von sich, der den Menschen auf sein Haustier aufmerksam machen.

Nun kann der Tierfreund mit einem großen Schritt die Schildkröte überqueren und dieses froh seine Wege ziehen.
So schützt man sein Haustier und hat noch lange Freude an einer glücklichen Schildkröte.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Mehr über den Fön.

Schon im letzten Beitrag habe ich über ihn geschrieben:

Den Traum jedes Autofahrers: Ein eigener Föhnadapter! Endlich ohne schlechtes Gewissen, spät aufstehen und sich dann im Auto föhnen lassen.

Der Haken am Traum: Es fehlt, wie so oft, ein williger Beifahrer. Einer, der geschickt den Fön bedient und die gewünschte Frisur auf der Fahrt zur Arbeit herbeizaubert.


Man sollte also die Föhnentwicklung weiter treiben, auf dass der Beifahrer entbehrlich werde.
Hierbei gibt es nun zwei Möglichkeiten um seine Haare sicher auf der Fahrt zu trocknen:


a) Ein ins Auto integrierte Trockenhaube.

Die Trockenhaube wird über dem Fahrersitz befestigt und entfaltet sich auf Knopfdruck über dessen Kopf hinweg.
Um die Sicht nicht zu beeinträchtigen, sind rechts und links Bildschirme seitlich der Augen angebracht, auf denen der Fahrer alles sieht, was sie Trockenhaube möglicherweise verdeckt.

b) Ein vollautomatischer Föhn.

Dieser Föhn benötigt kein Kabel sondern wird mit Akkus betrieben. Vor der Fahrt wählt man die gewünschte Föhnfrisur aus: z.B. abstehender Pony oder seriöser Seitenscheitel.
Ist dieses Programm eingeschaltet, braucht der Fahrer nichts mehr zu tun.
Der Fön erhebt sich nun von seiner Ablage. Durch speziell angeordnete Föhnrotorblätter ist es ihm möglich gleichzeitig zu fliegen und zu föhnen.
Der Fön erfasst nun mit mehreren Sensoren die Kopfform und den Haarzustand des zu Föhnenden.
Anschließend beginnt er mit dem Föhnvorgang, wobei er leise surrend um den Kopf des Fahrers schwebt und die gewünschte Frisur herbeifabriziert.
Ist ihm das gelungen, begibt sich der Föhn an seinen Ablageplatz und schaltet sich dort selbsttätig ab.


(Zugegebener Weise wird es vermutlich einfacher sein, ein vollautomatisches Auto zu entwickeln, welches selbsttätig die Passagiere transportiert. Dann hat der Fahrer, der nun kein Fahrer mehr ist, beide Hände und Augen frei sich selbst zu föhnen. Aber so ein vollautomatischer fliegender Föhn, hätte halt schon was…)

Donnerstag, 24. Januar 2008

So ein Adapter

Ein ganz normaler Morgen.

Liegen bleiben. Wecker ausmachen. Mehr liegen bleiben. Wecker noch mal ausmachen. Hm. AAHHHH schon so spät?!!

Aufstehen.

Ins Bad rennen. Duschen. Abtrocknen. Föhnen. Zähneputzen…. Zack ins Auto und schnell in den Stau fahren auf dass man auch rechtzeitig die Arbeit erreicht.

Freunde optimierten Zeitmanagements (morgens) sollten sich mal überlegen, ob sie sich nicht so einen Adapter ins Auto bauen.


Außerdem wer kennt die Situation nicht: Die Haare sind noch nass. Es fehlt der letzte Schliff für das gepflegte Auftreten vor’m Chef. Was macht man: Man angelt sich seinen Föhn. Blöderweise sollte man jetzt eigentlich schon da sein (vor dem Chef) und wo nimmt man jetzt die Zeit her für die attraktive Föhnfrisur?

Auch hier hilft er:

Der Adapter für’s Auto. DER FÖNADAPTER.
(Nun man sollte sich vielleicht noch einen willigen Beifahrer anschaffen. Doch dazu komme ich später.)

Man stöpselt den Föhnadapter an den Zigarettenanzünder und dann steckt man seinen Föhn in den Adapter. Anmachen. Beifahrer Föhn reichen. Losfahren. Sich fönen lassen.

So spart man sich die lästige Föhnzeit am morgen. Dadurch ist eine längere Ausschlafzeit gewährleistet.

Ist doch schön oder?

Freitag, 18. Januar 2008

In Ruhe aufwachen.

Es gibt Leute, die schlafen wie ein Stein.
Oder zumindest so, wie das gemeine Volk glaubt, dass Steine schlafen.

Dann gibt es noch die anderen Leute. Die schlafen ganz normal. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Dieser tritt zum Beispiel ein, wenn jemand ein Loch vor der Schlafzimmertür bohrt. Oder in die Schlafzimmertür hinein. Oder irgendwo ganz anders hin.
Während der Steinmensch beruhig weiterschläft, hat die normale Person ein Problem: Es ist zu laut!


Also behilft man sich, geht zur Apotheke und kauft für viel Geld gelbe Ohrenstöpsel.
Dann legt man sich beruhigt hin und schläft und schläft und schläft und „piep piep piep“, ja das war jetzt der Wecker, aber leider hört man den nun auch nicht mehr.

Um dieses Problem zu lösen braucht man andere Wecker.
Vibrationswecker.

Man baut sich einfach ein Armband, das zur gewünschten Zeit anfängt zu vibrieren.
Auf diese Art und Weise ist es möglich in angenehmer Stille zu schlafen und trotzdem geweckt zu werden.

Ich brauche das. Unbedingt.

Dienstag, 15. Januar 2008

Das Übel der spiegelnden Zugfenster.

Nachdem Benni nun schon fleißig rumläuft und alle Ideen ausplaudert, integriere ich sie (die Ideen) nun auch nach und nach ins Blog.

Ich weiß zwar nicht, inwiefern der gewöhnliche Leser mit Zugfahren vertraut ist, aber man wird doch gemeinhin übereinkommen, dass Züge Fenster haben.

Tagsüber kann man dort rauskucken.

Nachts kann man sich darin selber ankucken. Das ist sehr nett, wenn man keinen Spiegel dabei hat. Das Problem liegt jedoch darin, dass man eben nur sich selber anschauen kann. Und nichts anderes.

Sollte einem nachts im Zug langweilig werden, kann man nicht die Landschaft, die Kühe und was sonst noch so alles rumläuft betrachten.

Und sollte man nachts nicht mehr wissen, wo man eigentlich ist, dann kann man auch nicht schnell das Schild des nächsten Bahnhofs lesen. Alles was man sieht, ist sein eigenes Spiegelbild. Super.

Die Alternativen die einem bleiben sind gering: Entweder man presst sich gegen die Scheibe, schirmt alles Licht mit den Händen ab und kann dann Miniausschnitte des Nachtlebens außerhalb des Zuges erhaschen.

Das ist anstrengend. Und unbequem. Außerdem sieht man meistens nicht das was man möchte.

Oder aber, man langweilt sich und verpasst den Zielbahnhof.

Daher bin ich dafür, dass man für den gelangweilten Zugfahrer eine Brille oder Folie entwickelt, mit der man im beleuchteten Zug trotzdem durch die Fenster schauen kann.
Man kann dann bei Bedarf, die Folie auf das Fenster kleben/die Brille aufsetzen und beliebig lange durch ein Fenster schauen.

Hat man anschließend das Bedürfnis seine Frisur zu verbessern oder den Sitz der Krawatte zu optimieren, kann man einfach die Brille abnehmen bzw. die Folie abziehen und sich im spiegelnden Fenster abbilden lassen.

Die Folie kann man dann einfach zusammenrollen und Platz sparend überall hintransportieren. Ähnliches gilt für die Brille.

Das wäre sicher sehr praktisch.