Dienstag, 15. Januar 2008

Das Übel der spiegelnden Zugfenster.

Nachdem Benni nun schon fleißig rumläuft und alle Ideen ausplaudert, integriere ich sie (die Ideen) nun auch nach und nach ins Blog.

Ich weiß zwar nicht, inwiefern der gewöhnliche Leser mit Zugfahren vertraut ist, aber man wird doch gemeinhin übereinkommen, dass Züge Fenster haben.

Tagsüber kann man dort rauskucken.

Nachts kann man sich darin selber ankucken. Das ist sehr nett, wenn man keinen Spiegel dabei hat. Das Problem liegt jedoch darin, dass man eben nur sich selber anschauen kann. Und nichts anderes.

Sollte einem nachts im Zug langweilig werden, kann man nicht die Landschaft, die Kühe und was sonst noch so alles rumläuft betrachten.

Und sollte man nachts nicht mehr wissen, wo man eigentlich ist, dann kann man auch nicht schnell das Schild des nächsten Bahnhofs lesen. Alles was man sieht, ist sein eigenes Spiegelbild. Super.

Die Alternativen die einem bleiben sind gering: Entweder man presst sich gegen die Scheibe, schirmt alles Licht mit den Händen ab und kann dann Miniausschnitte des Nachtlebens außerhalb des Zuges erhaschen.

Das ist anstrengend. Und unbequem. Außerdem sieht man meistens nicht das was man möchte.

Oder aber, man langweilt sich und verpasst den Zielbahnhof.

Daher bin ich dafür, dass man für den gelangweilten Zugfahrer eine Brille oder Folie entwickelt, mit der man im beleuchteten Zug trotzdem durch die Fenster schauen kann.
Man kann dann bei Bedarf, die Folie auf das Fenster kleben/die Brille aufsetzen und beliebig lange durch ein Fenster schauen.

Hat man anschließend das Bedürfnis seine Frisur zu verbessern oder den Sitz der Krawatte zu optimieren, kann man einfach die Brille abnehmen bzw. die Folie abziehen und sich im spiegelnden Fenster abbilden lassen.

Die Folie kann man dann einfach zusammenrollen und Platz sparend überall hintransportieren. Ähnliches gilt für die Brille.

Das wäre sicher sehr praktisch.

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