Leute, die noch nie in richtig schlechtem Wetter draußen waren, sagen dann gerne: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“
Also zieht man sich warm an: Wollsocken, Strumpfhose, oder für den Mann die lange Thermounterhose; ja was noch, drei Pullover, einen Mantel, Schal, Handschuhe, Fußschuhe, Mütze… So.
Und jetzt hat man ein Problem:
Keusch bedeckt die Kleidung fast jedes Körperteil, zum Schutze vor widrigen Umweltgegebenheiten;
Doch eines steht frei heraus:
Die Nase!
Eisiger Wind bricht sich an ihr, Schneeregen prallt ab, die kalte Luft entzieht dem wertvollen Organ jegliche Körperwärme.
Romantische Begrüßungsumarmungen sind jetzt nicht mehr möglich, da der Gegenüber „IIIIIIIIIIIIIIIihhhhhhhhhhhh hast du eine kalte Nase!!!“ oder so ähnlich kreischen wird.
Natürlich kann man sich jetzt den Schal soweit ins Gesicht ziehen, dass man nichts mehr sieht. Allerdings ist ein Schal eher für die Halsregion konstruiert und wird in der Regel von der Nase rutschen.
Oder man gerät aus Versehen in eine Demonstration, wo man gleich verhaftet wird. Vermummen verboten.
Deshalb braucht der Gentleman von heute unbedingt einen extra Nasenwärmer. Man klemmt ihn auf der Nase fest und er wärmt diese im Gegenzug. Das Klemmsystem müsste natürlich so ausgereift sein, dass der Träger immer noch Luft bekommt.
Aber wozu hat man schließlich Ingenieure.
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